Energiespeicher für maximale Unabhängigkeit

Nutzen Sie Ihren Solarstrom auch nachts. Alles über Batterietechnologien und Dimensionierung.

Warum ein Batteriespeicher?

Diagram showing solar energy storage cycle: daytime charging, nighttime usage, increasing self-consumption

Die Sonne scheint tagsüber, oft wenn niemand zu Hause ist. Abends, wenn der Strombedarf steigt (Licht, Kochen, TV), liefert die Anlage keine Energie mehr. Ein Speicher schließt diese Lücke: Er nimmt überschüssigen Strom vom Tag auf und gibt ihn abends ab. So lässt sich der Eigenverbrauchsanteil oft mehr als verdoppeln.

Technologien im Vergleich

Comparison table of lithium-ion, lead-acid, saltwater batteries for solar storage systems

Der Markt wird heute von Lithium-Ionen-Batterien dominiert. Sie bieten eine hohe Energiedichte, viele Ladezyklen (oft über 6.000) und einen hohen Wirkungsgrad (über 90%). Ältere Blei-Gel-Akkus spielen im Heimbereich kaum noch eine Rolle. Eine Nischenlösung sind Salzwasser-Batterien, die besonders umweltfreundlich, aber auch schwerer und größer sind.

Dimensionierung des Speichers

Graph showing battery storage capacity sizing based on household electricity consumption patterns

Eine Faustformel besagt: Pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch sollte etwa 1 kWh Speicherkapazität eingeplant werden. Ist der Speicher zu klein, verschenken Sie Potenzial. Ist er zu groß, wird er im Winter nie voll und im Sommer nie leer, was unwirtschaftlich ist.

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Die Preise für Speicher sind in den letzten Jahren gefallen, stagnieren aber aktuell aufgrund hoher Nachfrage. Dennoch lohnt sich ein Speicher meist, da die Differenz zwischen Strompreis (ca. 35 Cent) und Einspeisevergütung (ca. 8 Cent) so groß ist, dass jede gespeicherte Kilowattstunde rund 27 Cent spart.